Ferientipp für Schülerinnen und nicht-binäre Jugendliche : jetzt für #CodeHeldin anmelden
Vom 4. bis 6. August 2026 entwickeln Schülerinnen und nicht-binäre Jugendliche ab 14 Jahren an der TU Darmstadt eigene App-Prototypen mit Künstlicher Intelligenz. Der dreitägige Ferienworkshop ist kostenfrei, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Wie kann eine App den Klimaschutz unterstützen, soziale Gerechtigkeit fördern oder ein Problem aus dem eigenen Alltag lösen? Beim Ferienworkshop #CodeHeldin werden junge Menschen selbst zu Entwickerinnen: Aus einer gesellschaftlich relevanten Idee entsteht innerhalb von drei Tagen ein klickbarer App-Prototyp. Dabei erleben die Teilnehmenden Informatik und Künstliche Intelligenz nicht nur als technische Disziplinen kennen, sondern vor allem als Werkzeuge, mit denen sie ihre Umwelt aktiv mitgestalten können Im Mittelpunkt stehen die Ideen der Jugendlichen. Welche Themen bewegen sie? Wo erleben sie Probleme, Ungerechtigkeit oder unnötige Hürden? Und wie könnte eine digitale Anwendung zu einer Lösung beitragen? Denkbar sind beispielsweise Konzepte aus den Bereichen Nachhaltigkeit, Bildung, Teilhabe, Gesundheit oder soziales Miteinander. Die Teilnehmenden entscheiden selbst, woran sie arbeiten möchten.
Drei Tage „App“-gefahrener Spaß
Der Workshop verbindet kreative Ideenentwicklung, Teamarbeit, Softwaredesign und den praktischen Einsatz von KI. Gearbeitet wird in kleinen Gruppen von vier bis fünf Personen, ergänzt durch fachliche Impulse von Expertinnen. Am ersten Tag identifizieren die Teams ein gesellschaftliches Problem, das für sie persönlich relevant ist. In gemeinsamen Brainstormings entwickeln sie erste Lösungsideen und überlegen, welche Funktionen ihre App bieten müsste. Am zweiten Tag wird aus der Idee ein konkretes Anwendungskonzept. Die Teilnehmenden gestalten Benutzeroberflächen, planen die Interaktion mit der App und erstellen eine klickbare Simulation. Dabei erleben sie unmittelbar, wie aus einer zunächst abstrakten Idee Schritt für Schritt ein digitaler Prototyp entsteht. Am dritten Tag werden die Entwürfe überarbeitet und für die Abschlusspräsentation vorbereitet. Zum Finale stellen die Teams ihre Ideen und Prototypen vor. So sammeln die Jugendlichen nicht nur Erfahrungen mit KI und Softwaredesign, sondern trainieren zugleich Kreativität, Zusammenarbeit und Präsentationskompetenz.