DJI Osmo Pocket 3

Die DJI Osmo Pocket 3 ist eine sehr kleine, handliche Kamera mit eingebauter mechanischer Stabilisierung. Man kann sie sich wie eine hochwertige Mini-Videokamera vorstellen, die auch beim Gehen sehr ruhige Aufnahmen ermöglicht. Sie eignet sich besonders für Interviews, Reportagen, Vlogs, Erklärvideos, Schulfilme und Dokumentationen. Die Pocket ersetzt dabei ein Mobiltelefon mit Gimbal-Stick.

Die Pocket 3 hat einen drehbaren 2-Zoll-Touchscreen, 3-Achsen-Stabilisierung, schnellen Autofokus, 4K-Video bis 120 fps, ActiveTrack und Kompatibilität mit DJI-Funkmikrofonen. Das macht sie besonders für Interviews sehr flexibel nutzbar.

Unterrichtsideen

Die Pocket 3 ist ideal, um Kameraeinstellungen praktisch zu üben: Totale, Halbtotale, Nahaufnahme, Schwenk, Kamerafahrt, Point-of-View und Intervieweinstellung. Da die Kamera stabilisiert ist, sind Ergebnisse schnell vorzeigbar. Auch technische Details, wie die Auflösung oder die aufgenommenen Bilder pro Sekunde können einen Aspekt im Unterricht darstellen.

Lernende können Nachrichtenbeiträge, Buchvorstellungen, Interviews, Dialoge, Vlogs oder kurze Dokumentationen produzieren. Besonders im Fremdsprachenunterricht ist die Kombination aus Sprechen, Wiederholen, Anschauen und Verbessern wertvoll. Die Kamera eignet sich außerdem für Umfragen, Zeitzeugeninterviews, Stadtteilreportagen, Museumsprojekte oder Erklärfilme zu historischen Orten. Der geringe Aufbauaufwand hilft, den Fokus auf Inhalt und Gesprächsführung zu legen.

Versuche können dokumentiert, Beobachtungen gefilmt oder Zeitraffer erstellt werden. Die Kamera ist handlich genug, um nah am Experiment zu filmen, ohne gleich ein großes Kameraset aufzubauen.

Bewegungsabläufe können stabil aufgenommen und anschließend analysiert werden, zum Beispiel Lauftechnik, Sprungbewegungen oder Präsentationen im Tanz- und Theaterunterricht (DSP).

Best Practice

Die Pocket 3 sollte mit einfachen Filmregeln eingeführt werden: kurze Takes, ruhige Bewegungen, klare Bildausschnitte, Licht von vorne oder seitlich und Ton möglichst nah an der sprechenden Person. Für Interviews sollte ein externes Funkmikrofon genutzt werden, weil guter Ton wichtiger ist als perfekte Bildqualität. Denkbar sind außerdem typische kurze Videoformate, die gerade mit dieser Kamera von vielen Persönlichkeiten auf Social Media genutzt werden (Tiktok, Instagram).

Eine sehr gute Einstiegsaufgabe ist der „60-Sekunden-Schulreport“: Die Gruppe plant drei Einstellungen, nimmt ein kurzes Interview auf und schneidet daraus einen Beitrag von maximal einer Minute. So lernen die Lernenden Planung, Bildgestaltung, Tonaufnahme und Reduktion.

Ihr habt Fragen oder Anregungen zu unserem Angebot? Dann kontaktiert uns einfach, wir freuen uns auf euch und eure Ideen. Für allgemeinen Anfrage schreibt uns bitte eine E-Mail an info(at)mz.ladadi.de.

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